Loyale in der AfD - Ein starkes Engagement

Nachstehend einige wichtige Grundsätze und Zielstellungen:

  • 1) Abschaffung des undemokratischen Delegiertensystems und Rückkehr zur Basisdemokratie

Delegiertensysteme bergen die Gefahr in sich, dass nur ein ausgewählter Personenkreis die Parteitage besuchen wird. Es handelt sich dabei um Personen, die dem Kreisvorstand  loyal und willenlos folgen und Folge leisten. 

  • 2) Mitgliederparteitage auf Bezirks-, Kreis- und Landesebene und zu Wahlen auf Bundesebene

Nur Mitgliederparteitage verkörpern eine echte Basisdemokratie. In einer solchen besitzen auch kritische Mitglieder, die in Kreisverbänden oft ausgegrenzt werden, eine echte Stimme.

  • 3) Delegiertenparteitage auf Bundesebene nur durch Delegierte mit imperativem Mandat der delegierenden Mitgliedschaft des jeweiligen Landesverbandes

Imperative Mandatsträger fühlen sich der Mehrheit ihrer Wähler verpflichtet und handeln in deren Sinn. 

  • 4) Verringerung von Mandats- und Ämterhäufung und Rückkehr zur Volks- und Basisnähe

MdB und MdL sind Fulltimejobs. Mandatsträger wurden dafür gewählt, werden dafür entlohnt. Kein Mensch ist in der Lage 2 Fulltimejobs zu absolvieren. Entweder wird einer dieser Fulltimejobs vernachlässigt, oder beide nur zu 50% erfüllt.

  • 5) Gleichzeitige Ämter nur in Kreis- und Landesvorstand oder Kreis- und Bundesvorstand

Die Meinungsvielfalt wird automatisch eingeschränkt, sofern eine Person dem Bundesland übersteht, z. B. Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes sowie Fraktionsvorsitzender im Landtag.

  • 6) Gleichzeitige Mandate nur im Bezirks- bzw. Kreistag bzw. Stadtrat und Landtag

Es befinden sich genug kompetente Personen in der AfD, dass es durchaus möglich ist, jeder Person eine Aufgabe zuteil werden zu lassen. Ein Team arbeitet wesentlich besser, als eine Einzelperson mit mehreren Posten. Solche engagierten Personen müssen gefördert und nicht ausgegrenzt werden.

  • 7) Förderung von Transparenz und direkter Demokratie in der AfD

Das einzelne Mitglieder besitzt selten die Möglichkeit, sich ein Sprachrohr zu verschaffen, sich untereinander wirklich kennen zu lernen und auszutauschen, aufgrund mangelhafter Transparenz, die schon in den Kreisverbänden absolviert wird, unter dem Deckmäntelchen „Datenschutz“. So ist es ein Einfaches, kritische Mitglieder abzugrenzen.

  • 8) Förderung von Mut zur Wahrheit und Mut zur Veränderung

Kritische Mitglieder dürfen nicht ausgegrenzt werden. Sachliche Kritik ist generell wertbefreit und sollte der eigenen Verbesserung dienen. Stattdessen fühlen sich die kritisierten Personen persönlich angegriffen und sehen im Parteikollegen einen innerparteilichen Gegner.

  • 9) Förderung von Mitgliederbegehren und Mitgliederentscheiden

Probleme müssen geklärt werden, in einem Disput mit dem Ziel eines Konsens. In der AfD werden sie unter den Teppich gefegt, kommen aber zum ungünstigsten Zeitpunkt wieder an die Oberfläche. Aber auch dann werden sie nicht besprochen, geklärt und gelöst, sondern der Kritiker wird oft faktenfrei der Hetze, Bedrohung, Diffamierung und Verleumdung ausgesetzt.

 

Eine gute Demokratie ist nur so stark, wie sie Meinungen und Ansichten von Minderheiten mit in den Disput einfliessen lässt (Stephan Kraemer)