Die Pflichten der Mitglieder

In erster Linie, loyal die Grundsätze der AfD, also die Gründungsideale von 2013, verinnerlichen.


Loyal bedeutet NICHT, "Führer befiehl, wir folgen Dir", auch nicht "Die Lüge muss nur solange verbreitet werden, bis sie zur Wahrheit wird", sondern die Verinnerlichung des Parteiprogrammes, der Parteiideale, die Ziele der Partei.

Dafür ist das Mitglied schliesslich zum Mitglied einer Partei geworden.

Fundamentalismus, Personenkult, Marschieren auf Befehl, entspricht keinen demokratischen Grundsätzen. Solche Gesinnungen lehnen wir rigoros ab.

Jedem Menschen ist Respekt zu zollen, sofern seine Argumente, Kritik, Ideen, sachlich, objektiv und konstruktiv geäussert werden. Andersdenkende sind nicht mit undemokratischen Mitteln zu bekämpfen, wie es in der AfD inzwischen leider Usus geworden ist, sondern ein miteinander sprechen, untereinander austauschen, Ideen einfliessen lassen, muss und kann nur das Ziel einer starken Zusammenarbeit sein.

Jeder innerparteiliche Zwist, jede Lagerbildung, schwächt uns innerparteilich und macht uns zu einem leicht zu nehmenden Spielball des politischen Gegners.

Dieser Zustand muss wieder gewandelt werden, in eine echte Basisdemokratie mit Meinungsvielfalt und Meinungsaustausch. Es darf nicht angehen, dass verschiedene Personen sich den Weg zum Mandat über Leichen gehend erkämpfen, ohne Rücksicht auf Parteikollegen, den Zwist dadurch verursachen und im Mandat angelangt, dann von Zusammenhalt und Einigkeit sprechen, welche sie vorab nicht im Ansatz absolvierten.

Personen, deren Worte entgegen den Handlungen stehen, dürfen keine Lobby erhalten.